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Kompetenz
&
Zuwendung

All unser Tun und Sein ist mit Bewegung verbunden.
Kinaesthetics in der Pflege ermöglicht gezielte und professionelle Hilfe zur Selbsthilfe.
In gemeinsamen Bewegungen mit dem Patienten und dem genauen Erspüren seiner Reaktionen lernen die Pflegepersonen die individuellen Bewegungsmuster des Patienten zu verstehen. Sie sind in der Lage, den Patienten bei alltäglichen Aktivitäten wie Aufsitzen, Aufstehen, Essen, Trinken, Bekleidungswechsel oder beim Bewegen im Bett zu unterstützen, so dass wir in unseren Einrichtungen von einer stetigen Gesundheitsentwicklung in Richtung Qualitätssicherung reden können.
Anwendungsbereiche:
Was wollen wir in unserer Einrichtung
mit der Kinaesthetics erreichen!
Patienten und Mitarbeiter in ihrer Bewegungsfähigkeit zu schulen und zu unterstützen.
Patienten und Mitarbeitern ermöglichen, ihre erlernte Bewegungsfähigkeit und Bewegungskompetenz als Interaktionen umzusetzen.
Patienten in ihrer Umgebung zu unterstützen und zu fördern, statt zu behindern.
Pflegende Angehörige zu entlasten durch fortlaufende Workshops (Einblick in die Kinaesthetics). Hier können interessierte Angehörige wichtiges über Gesundheit und Bewegung lernen. Erfahrungen und Anregungen werden erworben um diese bei den zu Pflegenden in der gewohnten Umgebung umzusetzen. Individuelle Probleme werden gemeinsam analysiert.
Leitidee
Mit Kinaesthetics können wir lernen, unsere Bewegungen bewusst wahr zu nehmen und dadurch zwischen produktiver und unproduktiver Bewegung zu unterscheiden. Menschen, die ihre eigene Bewegungs-Wahrnehmung mit Kinaesthetics aufgebaut haben, können Bewegung nicht nur für die eigene Entwicklung nutzen, sondern damit auch andere Menschen fördern. So können Patienten schneller mobil werden. Sie erfahren sich als wirksam und haben optimale Bedingungen, ihre Lebensqualität direkt im positiven Sinne zu beeinflussen. Die Pflegeperson hebt den Patienten grundsätzlich nicht mehr, sondern hilft bei der Bewegung - so nimmt das Verletzungsrisiko auf beiden Seiten deutlich ab.
Jede Unterstützung wird so gestaltet, dass der/die Betroffene dabei die Selbstkontrolle über das Geschehen (Aktivität) hat. Das bedeutet, dass er/sie die Bewegungserfahrung die er/sie macht, nachvollziehen kann und sich selber dabei als wirksam erfährt.
Ausbildung
Wir bieten jedem Auszubildenden einen 4 tägigen Grundkurs in Kinaesthetics, durch die ausgebildete Kinaesthetics- Trainerin Stufe II Fr. Annette Zumdick an.
Gelehrt und gelernt wird das
Kinaesthetics-Knowhow hauptsächlich
durch laufende Grundkurse für alle
Mitarbeiter und Auszubildenden.
Parallel läuft die Praxisbegleitung
auf den Stationen mit angeleiteter
Bewegung und der systematischen
Verarbeitung der Lern-Erfahrung, die
durch eine Lernspirale ständig
analysiert und wenn notwendig
verändert wird.
Es wird konsequent kybernetisch
gelernt.
Kinaesthetics ist kein einmaliges
Erlernen einer Technik, sondern ein
individueller, fortwährender,
anspruchsvoller Lern- und
Entwicklungsprozess.
Die Kinaesthetics-Trainerin hat eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen, ist methodisch-didaktisch ausgebildet und verfügt über eine hohe Bewegungskompetenz. Professionelle Evaluierung des Vermittelten und des Erlernten sichert die hohe Qualität der Fortbildung.