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Entlassungs- und Versorgungsmanagement
Das Entlassungs- und Versorgungsmanagement bezeichnet eine zielgerichtete und systematische Überleitung aus dem Krankenhaus nach Hause, in die ambulante oder stationäre Nachsorge.
Die Pflegeüberleitung soll die Liegezeiten verkürzen und Versorgungsabbrüche vermeiden.
Die Entlassung sollte so früh wie möglich geplant werden. Sie beginnt direkt mit der Aufnahme, möglichst in den ersten 24 Stunden.
Bei Notfall-Patienten erfolgt die Entlassungsplanung in der Regel erst im Anschluss an die Akutphase.
Die Pflegeüberleitung plant und organisiert für Patienten ein häusliches Versorgungskonzept unter Einbindung aller notwendigen Dienste zum Entlassungstag hin.
Die Beratung hilft dem Patienten und Angehörigen Unsicherheiten und Ängste abzubauen, aber auch, falls möglich Wünsche des Patienten wegen der weiteren Versorgung zu ermitteln bzw. zu berücksichtigen.
Pflegekräfte, Ärzte, Sozialdienst oder Pflegedienste sind über den aktuellen Entlassungsprozess informiert.
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