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Der Begriff „Rheuma" stammt aus dem Griechischen und meint
„fließende, ziehende Schmerzen" am Bewegungsapparat. Die Gelenke, der
Rücken und die Muskulatur können davon betroffen sein. In der
Rheumatologischen Abteilung werden entzündlich-rheumatische Erkrankungen
der Gelenke, der Wirbelsäule, des Bindegewebes sowie
stoffwechselbedingte und durch Verschleiß verursachte Gelenk- und
Rückenleiden diagnostiziert und konservativ behandelt.
Neben der körperlichen Untersuchung sind zur Erkennung rheumatischer
Krankheiten unter anderem Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen
erforderlich
sowie insbesondere eine hochspezialisierte immunologische
Labordiagnostik.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die Untersuchung und
Behandlung von Knochenkrankheiten (z. B. Osteoporose). Mit zunehmend
guten Erfolgsaussichten werden die entzündlichen Rheumakrankheiten heute
durch spezielle Medikamente therapiert. Oft sind verschiedene Formen von
Einspritzungsbehandlungen im Bereich der Gelenke und Wirbelsäule
erforderlich. Die verschiedenen Formen der physikalischen Therapie,
Krankengymnastik und Ergotherapie sind unverzichtbar im rheumatischen
Behandlungskonzept und werden bei allen Rheumapatienten intensiv
angewandt.
Ergänzend hierzu bietet der Therapieschwerpunkt „Naturheilverfahren in
der Rheumatologie" weitere Behandlungsmöglichkeiten an. Hierzu zählen
beispielsweise Kneipp`sche Güsse, Wickel und Packungen, medikamentöse
Behandlung mit pflanzlichen Präparaten und Schröpfbehandlungen.
Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren zusätzlich von
Entspannungstechniken wie Autogenem Training und Yoga. Auch das
meditative Malen kann zur besseren Schmerzbewältigung beitragen.
Bei vielen Rheumapatienten sind operative Eingriffe erfolgversprechend
und notwendig. Seitens der Rheumatologie besteht deshalb eine enge
Zusammenarbeit mit der allgemein-chirurgischen sowie der
plastisch-handchirurgischen Abteilung des Hauses.