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Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Etwa fünf bis acht Millionen Menschen leiden an Inkontinenz. Aus Scham schweigen viele Betroffene und sind somit einem immensen Leidensdruck ausgesetzt. Dabei sind die Chancen, das Problem "in den Griff" zu bekommen außerordentlich hoch.

Im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum haben sich die Fachdisziplinen Urologie, Gynäkologie und Chirurgie zusammengeschlossen, um Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zu geben, ihre Inkontinenz oder Beckenbodenschwäche umfassend zu diagnostizieren und ganzheitlich zu therapieren. Die Patienten profitieren vom Fachwissen und der Erfahrung der verschiedenen Fachrichtungen, die gemeinsam mit ihnen die Entscheidung über die richtige Therapie treffen. Eine fachliche und menschlich optimale Behandlung steht an erster Stelle. 


Diagnostik

Sonographie (Ultraschalluntersuchung):

  • Vaginalsonographie (Ultraschall der Scheide)
  • Rektalsonographie (Ultraschall des Enddarms)
  • Perinealsonographie (Ultraschall über den Damm)
 

Endoskopie (Spiegelung)

  • Zystoskopie (Blasenspiegelung)
  • Coloskopie (Dickdarmspiegelung)
  • Rektoskopie und Proktoskopie (Enddarmspiegelung)
 

Röntgendiagnostik

  • Ausscheidungsurogramm (Röntgen von Niere und Harnleiter)
  • Cystogramm / MCU (Kontrastmitteldarstellung von Blase und Harnröhre)
  • Defäkographie (Röntgen der Stuhlentlerrungsstörung)
  • CT (Computertomographie)
  • MRT (Kernspintomographie)
 

Urodynamik

  • Uroflow (Harnflussmessung)
  • Zystometrie (Blasendruckmessung)
  • Videourodynamik (Blasendruck- und Flussmessung mit simultaner Röntgendiagnostik)
 
 

Therapie

Konservative Therapie

  • Medikamente
  • Verhaltenstherapie
  • Beckenbodengymnastik
  • Biofeedback
  • Elektrostimulationsbehandlung
  • EMDA-Therapie
  • Irrigationsbehandlung des Enddarms
  • Intermittierender Selbstkatheterismus
 

Operative Therapie der Harninkontinenz

  • TVT und TVT-O (Schlingenoprationen der Harnröhre bei der Frau)
  • Argus Band (Schlingenoperation beim Mann nach Prostataoperationen)
  • Sphinkterprothese (Implantation eines künstlichen Schließmuskels)
  • Burch Operation (Scheidenhebung)
  • Botulinumtoxin Injektion
  • Fistel-Korrekturen
 

Operative proktologische Therapie

  • Hämorrhoiden (Verödung, Gummibandligatur, offene Abtragung, geschlossene Abtragung nach LONGO)
  • Korrektur von Hautfalten (Marisken), Schleimhauteinrissen (Fissuren), Fisteln, Thrombosen und Feigwarzen (Condylomen)
  • STARR- oder Transtar-OP bei Verstopfung, innerem oder äußerem Darmvorfall (Prolaps) durch transanale Klammernaht-Technik
  • Sakrale Nervenstimulation (SNS) bei Schließmuskelschwäche und Inkontinenz
 

Operative Therapie der Beckenbodenschwäche

  • Minimal-invasive Beckenboden-Rekonstruktion mit Netzimplantaten
  • Scheidenrekonstruktion über plastische Operation, Dammaufbau etc.
  • Operation nach Amreich-Richter (Scheidenaufhängung über die Scheide an der Beckenwand)
  • Kolposacropexie (Scheidenaufhängug über den Bauch an der Wirbelsäule, auch minimal-invasive Technik und mit Interponaten)
  • Gebärmutterentfernung: durch die Scheide mit minimal-invasiver Technik - auch nach Voroperationen am Bauch (z.B. LAVH / LASH)
 
 

Ihr Kontakt zu uns

Ihr Kontakt zu uns

Dr. E. Adrian Treiyer

Sekretariat: 
Katja Krug
Tel.: 02561 99-1059
Fax: 02561 99-1056
E-Mail: urologie@marien-kh-gmbh.de

Sprechstunden nach Vereinbarung 

 
 

Kontinenzberatung

Di. und Do. von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr
nach telefonischer oder persönlicher Absprache

Die Beratung ist kostenfrei.

Ziele der Kontinenzberatung:

  • Wiederherstellung der Kontinenz
  • Erhaltung der Lebensqualität
  • Aufklärungsarbeit
  • Enttabuisierung

Leistungen der Kontinenzberatung:

  • Information und Beratung bei Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Genaue Erfassung und Beschreibung der Beschwerden
  • Kostenorientierte- und produktneutrale Hilfsmittelberatung
  • Anpassung der Hilfsmittel an die jeweilige Situation
  • Anleitung der Selbstversorgung auch zu Hause
  • Bereitstellung schriftlichen Informationsmaterials
  • Vermittelung weiterer Ansprechpartner